Bedürfnisorientiert, Bindungsorientiert, Eltern, Gleichwürdig, Thinking, Unerzogen
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Nicht GEGEN Erziehung sondern FÜR Freiheit, Gleichwürdigkeit, und Liebe- FÜR unsere Kinder!

(Das Leben ist eine #Lernkurve …)
Ich danke allen Menschen in meinem Leben, von denen ich derzeit lernen darf!
Wiebke, Nora, Kathrin, Line, Jeannine, Desi, all meinen InstaMamis und vor allem meinem Mann & unseren Kindern- die besten Lehrer!

Ich habe mich am Wochenende (FreeFamily4Real) mit ganz vielen Müttern und der wundervollen Nora Imlau
(www.nora-imlau.de)
bezüglich der Definition von Erziehung, austauschen dürfen.

Das hat einiges bewegt in mir, und ich fühle mich ein kleines großes Stückchen näher bei mir selbst.
Ein weiteres Stückchen mehr angekommen.
Wo? Dort, wo es schön ist.
Dort wo Frieden für alle herrscht.
Dichter dran an der Liebe, von der wir alle immer reden.
Ich möchte Euch hier teilhaben lassen:

Fröbel beispielsweise definiert es so:

„Erziehung ist Beispiel und Liebe, sonst nichts.“

Wer ist dann noch gegen Erziehung?

Das Aufhängen an einem Wort ist offensichtlich nicht konstruktiv, auch wenn ich die ehrliche Auseinandersetzung natürlich auch unglaublich wichtig und mehr als notwendig finde.
Wenn wir es verwenden, müssen wir spezifizieren, was wir meinen.
Erziehung allgemein ist nicht böse, nicht falsch!
Was wollen wir? Uns abgrenzen? Warum?
Reicht es nicht, wenn wir

FÜR Liebe und Freiheit sind.
FÜR Gleichberechtigung und Authentizität.
FÜR unsere Kinder!

Wie positiv ist es, GEGEN etwas zu sein?
Wieviel Liebe und Wertschätzung stecken im Gegen?
Passt das überhaupt? Für mich nicht (mehr).
So massiv gegen etwas zu sein bringt IMMER negative Energie mit sich, und das ist der Beigeschmack von Unerzogen, den ich zumindest immer wieder schmecke.
Oft. Nicht immer.
Gegen etwas zu sein, geht schnell einher mit Aggressivität.
Teilweise unvermeidbar.
Wenn ich gegen Krieg kämpfe, weil ich für Frieden bin, mache ich Frieden nicht unbedingt möglich.
‚Mein‘ Unerzogen soll für mich eine Entscheidung FÜR etwas sein.
Für Gemeinsam statt Trennung- doch schaut mal, was geschieht zwischen all den Eltern-Gruppierungen!
Es wird sich abgegrenzt, bewertet, besser, schlechter, mehr Unerzogen, nicht richtig Unerzogen, Helikopter, was weiß ich nicht noch…
Eine Mutter schrieb doch gestern tatsächlich in einem Kommentar sinngemäß:
„Wer einfach nur ein bißchen netter als mit Drohungen und Schlägen seine Kinder regulieren und manipulieren will, der ist bei Olivia ganz richtig!“
In Anlehnung an die Meinung der Unerzogen-Szene, meine Ansichten seien nicht Unerzogen, bzw. nicht Unerzogen genug.
Es geht um Konkurrenz, um Wut, Frust und alles andere, als das, wofür ich stehen möchte.
Ist das Liebe? Gleichwürdigkeit? Unerzogen?

All diese Interpretationen, was nun Erziehung ist, oder nicht ist.
Alles Möglichkeiten, Wege Familie zu leben.
Aber am Ende jedermanns persönliche Meinung, die nur für ihn zählen sollte.
So, wie ich meine (versuche) auf mein Leben anzuwenden und dafür Verantwortung übernehme.
Wichtig, dass Meinungen wirkliche, geprüfte, auch auf Wissen basierende Überzeugungen sind, konform mit MEINEN Werten, wie ich finde.
Und obwohl wir es dann teilweise anders machen, weil wir eben anders sind, wollen wir aber dennoch das gleiche.

Das genügt!
DAS ist Bereicherung.
Vielfalt.
LEBEN.

 

Hhm, ja- ich will FÜR ein erziehungsfreies Leben sein.
NICHT GEGEN diese Art von Erziehung.
(Wichtig: Erziehung nach Definition bei Unerzogen, Erziehung verstanden als Manipulation des Kindes in eine bestimmte Richtung. Nur wenn das allein schon so viele Erklärung braucht- wie sinnvoll ist die komplette Aussage? Öffentlich? Nicht sinnvoll, merke ich immer wieder, und werde sie wohl einfach sein lassen.)
Auch nicht gegen Erziehung im generellen, gegen all das, was andere Menschen vielleicht positives damit verbinden.
Klingt wiedersprüchlich, aber auch wenn es am Ende gleich ist, das Lied, welches ich auf meinem Weg singe, ist ein jeweils anderes.

Ich ziehe fröhliches Pfeifen dem Kampfgebrüll vor.
WER PFEIFT MIT?

Mein neuer Hashtag, den ich im Rahmen unseres großartigen Events „FreeFamily 4 Real“ ins Leben gerufen habe lautet
#beziehungVORerziehung

Erziehung- egal in welcher Form(!) schliesst Beziehung nicht aus. Alle Eltern haben schliesslich eine Beziehung zu ihrem Kind- diese indirekte Unterstellung bei „Beziehung STATT Erziehung“ hat mich schon immer gestört.
Da mag nun manch einer schimpfen, dass das ja „Erziehung nicht ausschließt!“
Das stimmt, das tut es nicht grundsätzlich, und ist gut so- ich will niemanden ausschließen. Niemanden vor den Kopf stoßen.
Ich habe nix gegen eine komplette Berufsgruppe!
Andere werden sagen, „Aber Du sagst ja damit dennoch Erziehung ist schlechter als Beziehung!“
Nein. Nacheinander bedeutet keine Wertung in besser oder schlechter, sondern in wichtig oder weniger wichtig. Und ja, ich sehe den Fokus auf die Beziehung grundsätzlich zwischenmenschlich am wichtigsten von allem. Auch zwischen Erwachsenen übrigens…
Soweit positioniere ich mich unbedingt.
Man kann aber durchaus klar sprechen, ohne dabei abwertend zu sein.
Toleranz ist unsagbar wichtig- Wischiwaschi alles andere als hilfreich.
Es ist wichtig eine Meinung zu haben, Prioritäten zu setzen, um in eine Richtung zu gehen, statt ziellos durch die Gegend zu schlendern.
Es geht darum, etwas zu verändern, Bewusstsein zu schaffen, das kann und darf zwacken.
Der Diskurs ist wichtig!

Wenn ich die GUTE Beziehung (und die wollen wir ja alle!) zu meinem Kind VORan stelle, dann erübrigt sich zudem die weitere Definition von Erziehung.
Manipulierende, übergriffige, menschenunwürdige Erziehungsmethoden erübrigen sich.

Seien wir doch FÜR genau diese Qualität von Beziehung.
Ich möchte gerne einen Maßstab an die Qualität von Eltern-Kind-Beziehung legen.
Eine gesunde Eltern-Kind-Beziehung kann nur auf folgenden 3 elterlichen Werten fußen:

♥️Wertschätzung

♥️Vertrauen

♥️Verantwortung

In der Reihenfolge!
Es sind ELTERLICHE Werte.
WIR müssen!

Unser Kind IST, wie es ist- wundervoll!

Liebe sehe ich nicht als erwähnenswert, da alle Eltern ihr Kind lieben.

Bei allem, was ich tue frage ich mich also

  1. Ist es wertschätzend?
  2. Vertraue ich meinem Kind?
  3. Übernehme ich die Verantwortung?

Wir konzentrieren uns auf die Beziehung.
Alles andere kommt von allein.
Elternsein ist demnach Beziehungsarbeit.

Beziehungsauftrag VOR Erziehungsauftrag.

Deshalb BINDUNGSORIENTIERT❗️

#bindungsorientiert sagt im Grunde alles.

Es braucht keine 2374748 Methoden, Konzepte oder Ideologien.

Wenn wir hier ehrlich und authentisch sind, dann offenbart sich allein dadurch der richtige Weg für uns und unsere Familien, der eben nicht unbedingt auch der anderer Familien
sein muss.

Ich werde auf meinen Kanälen von heute an nur noch von

BINDUNGSORIENTIERTER, AUTHENTISCHER ELTERNSCHAFT

sprechen.

(Weist mich bitte zurecht, falls es im Eifer des Gefechts nicht sofort klappt…)

Bindungsorientiert- weil BEZIEHUNG zählt!

#lebenmitkindern
#proliebe
#profrieden
#probindung
#bindungsorientiert

Ich habe eine Bitte an „UNERZOGEN“ (da lesen ja doch einige mit…)- ich verstehe natürlich, was mit Erziehung im Unerzogen Kontext gemeint ist. Ich selbst kann da auch grundsätzlich mitgehen, und es hat mir sogar selbst sehr geholfen noch sensibler diesbezüglich zu werden- aber ich bin hier nicht repräsentativ. Irgendwie scheint es mir mehr und mehr anmaßend, ein Wort für den eigenen Zweck zu nutzen, das es bereits gibt und für die Mehrheit aller Menschen eine komplett andere Bedeutung hat, als sie bei Unerzogen genutzt wird. Es ist so, als wenn ich mich hinstelle und sage „Ja, also ich definiere jetzt ‚Neger‘ mit ‚dunkelhäutiger Mensch‘ und wundere mich dann, dass unzählige Menschen mich nicht verstehen, bzw. ablehnend reagieren. Ich verweise dann aber immer nur stur und belehrend auf meine selbst festgelegte Definition auf meiner Homepage, oder auf irgendeine althergebrachte Definition im Internet. Also wenn das Ziel nicht Trennung, nicht Spaltung, nicht Abgrenzung ist, dann sehe ich den Sinn, bzw. die Notwendigkeit hinter der Verwendung des Erziehungsbegriffs nicht. Um zu beschreiben, was bei Unerzogen gemeint ist, braucht es diesen Begriff nicht. Aufmerksam zu machen auf die Thematik, auf das Thema „Kinder sind Menschen!“ ist so wahnsinnig wichtig und es stimmt mich traurig, dass aufgrund all der Spannungen rund um Unerzogen unwahrscheinlich viele Menschen von vornherein ablehnend auf genau diese dringliche Thematik reagieren. Geht es um Unerzogen als die Sache, als die Marke „Unerzogen, das Original“ oder wahrhaftig um eine gleichberechtigte Eltern-Kind-Beziehung für soviele Familien, wie möglich? Wenn Letzteres das Ziel ist, dann mag man vielleicht die Strategie überdenken. Wenn man den Mainstream nicht erreichen will, dann ist die Social Media sicherlich nicht der richtige Ort für die Verbreitung der eigenen Ideologie.
Ist Polarisation gewünscht- klar, dann ist das ganze schlüssig und klappt ganz wunderbar.
Das ist weniger Kritik, als eine wirklich ernstgemeinte Frage, die sich sicherlich einige stellen dürften.
Ich mag so sehr, was Unerzogen ist, ich mag nicht, was es für Blüten treibt, was daraus gemacht wird.

8 Kommentare

  1. „Wenn ich die GUTE Beziehung (und die wollen wir ja alle!) zu meinem Kind VORan stelle, dann erübrigt sich zudem die weitere Definition von Erziehung. Manipulierende, übergriffige, menschenunwürdige Erziehungsmethoden erübrigen sich.“ – sehr schön, danke für die Gedanken! 🙂

  2. Jenny sagt

    Liebe Olivia,

    Wir von DPvB haben es uns immer angelegen sein lassen, vor wörtlichen Zitaten um die Erlaubnis der zitierten Person zu ersuchen. Erfolgte diese nicht, wurde das Zitat nicht verwendet bzw stark anonymisiert.
    Da ich weiß, wen du zitiert hast, erlaube ich mir die Frage, ob die betreffende Mutter ihr Einverständnis gegeben hat.
    Falls nicht, hast du, soweit ich weiß, nichts Verbotenes getan, aber da ich davon ausgehe, dass ein Einverständnis nicht erfolgt ist, hinterlässt diese Art der Benutzung der Worte anderer ein Geschmäckle hinsichtlich deines Umgangs mit abweichenden Meinungen.

    Unschön. Wirklich.

    • Jenny sagt

      Ach so, ich gehe sogar davon aus, dass nicht nur kein Einverständnis erfolgte, sondern auch davon, dass du nichtmal höflicherweise gefragt hast. Eben weil mir bewusst ist, w e n du zitiert hast.

      • Olivia sagt

        Hallo nochmal 😉
        Es handelt sich hier nicht um ein wirkliches Zitat, in dem Sinne eines Zitates, welches Erlaubnis benötigt.
        Du meinst eine höfliche Bitte um die Erlaubnis eine sehr unhöfliche Beleidigung zu zitieren? Hier verliere ich, fürchte ich den Faden.
        Dennoch Danke für Deine Anmerkungen.
        Wie gesagt, ich verstehe den Unmut.
        Ich finde das ganze auch nicht lustig.
        Deswegen ist es dennoch so, und darüber zu schweigen ändert gar nichts.
        Olivia

      • Olivia sagt

        Liebe Jenny,
        Da Du mir in Deinem 3. Kommentar „zwielichtiges Gebahren“ unterstellst, sehe ich mich gezwungen diesen zu löschen. Du hast Recht, unsere Vorstellung von Ethik ist eine komplett andere. Der Platz unter diesem Beitrag lässt gern Raum für sachliche Kritik- beleidigendes oder diffamierendes hat keinen Platz. Was ich als beleidigend empfinde, entscheide in diesem Rahmen ich als Verantwortliche, und bedarf nicht Deiner Übereinstimmung.
        Falls Du noch weitere Anliegen hast, magst Du diese also demnach bitte entsprechend angemessen kundtun, oder Dich bitte zurückhalten.
        Danke!

    • Olivia sagt

      Liebe Jenny,
      Danke für Deinen Kommentar!
      Ich halte es da genauso, wie von Dir beschrieben- das Zitat, wurde lediglich in Teilen zitiert (es bezog sich nämlich noch auf eine weitere Person außer mir…), zudem vollkommen anonym und ohne Ort wiedergegeben. Es könnte Jede sein. Nur die, die es eh wissen, können den Rückschluss ziehen. Daher sehe ich kein Problem in dieser Hinsicht.
      Grundsätzlich sollte man sich im Internet- egal an welcher Stelle in diesem, stets so äußern, wie man es eben auch öffentlich tun würde. Da sehe ich leider eine große Differenz zu dem, was hinter vorgehaltener Hand, bzw. in geschlossenen Gruppen über andere teilweise noch nichtmal Mitglieder diffamierend gesagt wird, ist mehr als fragwürdig. Dieses Zitat könnte einen gewissen „Geist“ hinter einigem aufdecken, aber da ich es wie gesagt anonym gehalten habe, passiert das nicht. Was genau sagt es über meinen Umgang mit abweichenden Meinungen? Dass ich sie veröffentliche und darauf Bezug nehme? Finde ich tatsächlich ok, vor allem, da das Gesagte weniger Meinung, als durchaus Beleidigung, zumindest Abwertung ist. Ich verstehe den Unmut, aber ich denke auch meiner bezüglich der Aussage dieser Dame ist durchaus zu verstehen.
      Olivia

  3. Anita sagt

    Dafür, dass du lieber FÜR etwas sein möchtest, kämpfst du da grade ganz schön GEGEN etwas, oder? Ich finde das alles so verwirrend.

    • Olivia sagt

      Hallo Anita,
      Gegen was meinst Du, dass ich kämpfe?
      Ehrlich gesagt bin ich grade so friedlich und fine mit mir, wie seit langem nicht.
      Also wo immer Du da Kampf siehst, mag das vielleicht eine persönliche Auslegung Deinerseits sein.
      Ich habe keinerlei Interesse an keinerlei Kampf.
      Wirklich nicht.
      Alles Liebe,
      Olivia.

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