Bedürfnisorientiert, Bindungsorientiert, Eltern, Familie, Gleichwürdig
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Ich übertreibe?

Immer und immer wieder:
„Olivia, man kann es auch übertreiben!“

„Wir haben es auch überlebt!“
„Mir hat es auch nicht geschadet!“
Und erst gestern wieder:
„Davon wird schon kein Kind traumatisiert werden!“

Zu allererst:
Definiere LEBEN!
Definiere SCHADEN!
Definiere TRAUMA!

Vor allem aber:
Was ist Dein Anspruch?
Dein Anspruch an Dich selbst?
Was siehst Du als Deine Verantwortung?
In der Rolle Deines Lebens,
Deinem Kind und SEINEM Leben gegenüber?

Nein, es geht mir nicht um Wettbewerb,
nicht um den Preis für die besten Eltern.
Doch haben wir es wirklich
Gut GENUG gemacht,
nur weil wir unserem Kind
(auf den ersten Blick…)
keinen Schaden zugefügt haben?
Es kein Traumata erlitten hat,
sogar immerhin noch lebt?
Die Jahre mit uns ÜBERlebt hat?

DAS möchte ich wirklich von Herzen fragen,
mit der Bitte um eine
EHRLICHE, MUTIGE, EIGENE Antwort.
Und zwar ALLE,
die mir immer wieder sagen,
„Olivia, Du übertreibst!“

Jeder wie er will?
Will denn nicht jeder „das Beste“?
Nur, für wen?
Für sein Kind?
Für sich?
Definiere das Beste!
Ich glaube ja,
das Beste erfordert UNSER Bestes.
Frage ist,
sind wir bereit das zu geben?

Und wenn nicht,
könnten wir aber doch trotzdem die, die es sind,
anerkennend und in Ruhe wachsen lassen.
Es muss ja keiner.
Wer will,
darf aber schon und muss nicht klein geredet werden,
nur weil sich ein anderer durch ihn klein gemacht fühlt.

An alles und jeden, gerade an Kinder(!)
haben wir gern eine mega Erwartungshaltung.
An uns selbst?
Zu oft nada!
„Och, das reicht MIR so- passt schon…!“
#hauptsachebequem

Niemand sagt, dass es leicht ist,
auch für mich nicht- überhaupt nicht!
Und?
Es geht um uns UND unsere Kinder!
Wenn das beides nicht der allerALLERgrößten Mühe wert ist,
was ist es dann?

Vielleicht ist es doch eine Challenge.
Mit mir selbst!
Wär‘ ich doch gern die beste Olivia,
die ich sein kann.
Das finde ich so gar nicht übertrieben,
sondern wahnsinnig (lebens)sinnig!

Unsere Kinder fordern uns zu genau dieser Challenge heraus-
nehmen wir sie doch an.

Ohne verrückt machen,
aber auch ohne schummeln!

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