Warum und wann Grenzen Freiheit sind

Ich habe gerade bei meiner @piepmadame, die einen schönen Beitrag auf Instagram zum Thema „Grenzen“ verfasst hat, spannende Kommentare gelesen. GRENZEN- gerade unter uns AP’lern, Unerzogenen, Bindungsorientierten, und wie wir uns noch so nennen, offensichtlich ein irgendwie „ungemütliches“ Wort- zumindest für den ein oder anderen. Ich verstehe die Ablehnung total, gehe absolut mit und verstehe aber auch den Zwiespalt. Was brauchen unsere Kinder? Grenzen und Regeln? Rahmen und Sicherheit? Oder doch lieber nichts, außer Freiheit und Liebe? Puh, da kann man durchaus ins schwitzen kommen. Besonders dann, wenn man, wie ganz sicher die meisten von uns, nur das allerbeste will für sein Kind.

Nicht GEGEN Erziehung sondern FÜR Freiheit, Gleichwürdigkeit, und Liebe- FÜR unsere Kinder!

(Das Leben ist eine #Lernkurve …) Ich danke allen Menschen in meinem Leben, von denen ich derzeit lernen darf! Wiebke, Nora, Kathrin, Line, Desi, all meinen InstaMamis und vor allem meinem Mann & unseren Kindern- die besten Lehrer! Ich habe mich am Wochenende (FreeFamily4Real) mit ganz vielen Müttern und der wundervollen Nora Imlau (www.nora-imlau.de) bezüglich der Definition von Erziehung, austauschen dürfen. Das hat einiges bewegt in mir, und ich fühle mich ein kleines großes Stückchen näher bei mir selbst. Ein weiteres Stückchen mehr angekommen. Wo? Dort, wo es schön ist. Dort wo Frieden für alle herrscht. Dichter dran an der Liebe, von der wir alle immer reden. Ich möchte Euch hier teilhaben lassen:

Kinder haben kein „Recht“ auf Selbstregulation!

Ich werde immer wieder gefragt, wie ich in meiner Familie mit dem Thema Medienkonsum umgehe. Vor allem natürlich in Hinblick darauf, dass ich ja voller Überzeugung sage, dass Kinder, wie alle Menschen, ein Recht auf Selbstbestimmung haben. Da scheint es für Einige unstimmig zu sein, im genannten Fall den Konsum einzuschränken. Warum ich das nicht so sehe, und warum „Einschränken“ für mich nicht bedeutet als Mama den „Ausknopf“ zu drücken, versuche ich hier zu erklären. Ich bemühe mich es kurz aber nachvollziehbar zu halten, da es ansonsten den Rahmen sprengen würde, und ich damit problemlos ein ganzes Buch füllen könnte… Im Namen der Selbstbestimmung wird diese immer wieder gleichgesetzt mit Selbstregulierung- das halte ich persönlich für bedenklich. Es sind ganz klar zwei verschiedene Worte, die absolut Unterschiedliches meinen. Diese miteinander zu verwechseln kann meines Erachtens zu einem verantwortungslosen Umgang in verschiedenen Bereichen mit unseren Kindern führen.