Das Problem mit dem (nicht) Loben…

VORAB: LOBEN = Positive Bewertung einer Person, meist deren Verhaltensweise. Oft genutzt als verbales Mittel Anerkennung, Freude auszudrücken. In der Erziehung, meist mit dem Ziel, gezeigtes, als positiv empfundenes Verhalten zu verstärken (Manipulation). Es ist nicht leicht, etwas so positiv besetztes, und auch selbst empfundenes wie ein Lob, kritisch zu hinterfragen. Verstehe ich total, ging mir genauso… („Man kann es auch echt übertreiben!“ Meine Worte…) Auf der anderen Seite schreiben mir aber auch zahlreiche Eltern, die sich mit dem Thema auseinandergesetzt haben, wie schwierig sich die Umsetzung im Alltag gestaltet. Es reicht schlicht nicht, einfach nur nicht „nichtloben“ zu wollen. Also man kann das natürlich wollen, wird nur nicht „klappen“ 😉 Wenn Du Dein Kind aber wirklich GLEICHwürdig betrachtest, vollumfänglich, dann KANNST Du es im Grunde nicht loben. Nicht in letzter Konsequenz zu Ende gedacht, gefühlt. Jemanden zu loben bedeutet, sich über diesen zu erheben. In eine Position, die es mir gestattet zu bewerten. Das enttarnt ein ganz klassisches, durchaus übliches Machtgefüge zwischen Kind und Eltern. Eines, in welches wir uns in einer gleichwertigen Eltern-Kind-Beziehung, ja …

Nicht GEGEN Erziehung sondern FÜR Freiheit, Gleichwürdigkeit, und Liebe- FÜR unsere Kinder!

(Das Leben ist eine #Lernkurve …) Ich danke allen Menschen in meinem Leben, von denen ich derzeit lernen darf! Wiebke, Nora, Kathrin, Line, Jeannine, Desi, all meinen InstaMamis und vor allem meinem Mann & unseren Kindern- die besten Lehrer! Ich habe mich am Wochenende (FreeFamily4Real) mit ganz vielen Müttern und der wundervollen Nora Imlau (www.nora-imlau.de) bezüglich der Definition von Erziehung, austauschen dürfen. Das hat einiges bewegt in mir, und ich fühle mich ein kleines großes Stückchen näher bei mir selbst. Ein weiteres Stückchen mehr angekommen. Wo? Dort, wo es schön ist. Dort wo Frieden für alle herrscht. Dichter dran an der Liebe, von der wir alle immer reden. Ich möchte Euch hier teilhaben lassen:

Bedürfnisorientiert geht eh‘ nur mit EINEM Kind? (Soso…)

Das geht doch nur mit 1 Kind❗️ Was genau möchtest Du mir damit sagen❓ ICH möchte DIR sagen, dass mein Umgang mit Menschen (und Kinder sind Menschen!) keine Methode und damit nicht an Bedingungen geknüpft ist. Meinen Handlungen liegen vor allem meine ganz persönlichen WERTE zugrunde. Von gelegentlichen Befindlichkeiten, mal abgesehen- ich bin ja keine Heilige😇, sondern auch mal müde, gestresst oder sonstwie bäh.

Warum ich nicht traurig bin, wenn mein Kind traurig ist

Ich habe es ganz lange gar nicht oder wenn, nur sehr schwer ertragen können, wenn eines meiner Kinder traurig war. Das geht wahrscheinlich manchen (oder vielen) von Euch ganz genauso, oder? Mein Problem dabei war, dass ich mich auch schlecht fühlte, wenn mein Kind sich schlecht fühlte. Mir konnte es nicht gut gehen, wenn es meinen Kindern nicht gut ging.

Sprich mit Deinem Baby!

Kennt Du das (noch)? Wenn sie noch so gaaanz klein sind! Immer noch bisserl verschielt aus der Wäsche schauen, aber zumindest schon mal kurz (natürlich schielend…) schaffen Deinen Blick zu fixieren. Diese absolute Aufmerksamkeit- gerichtet auf Dich? Volle Konzentration NUR auf MAMA?