Monate: Mai 2017

Kinder haben kein „Recht“ auf Selbstregulation!

Ich werde immer wieder gefragt, wie ich in meiner Familie mit dem Thema Medienkonsum umgehe. Vor allem natürlich in Hinblick darauf, dass ich ja voller Überzeugung sage, dass Kinder, wie alle Menschen, ein Recht auf Selbstbestimmung haben. Da scheint es für Einige unstimmig zu sein, im genannten Fall den Konsum einzuschränken. Warum ich das nicht so sehe, und warum „Einschränken“ für mich nicht bedeutet als Mama den „Ausknopf“ zu drücken, versuche ich hier zu erklären. Ich bemühe mich es kurz aber nachvollziehbar zu halten, da es ansonsten den Rahmen sprengen würde, und ich damit problemlos ein ganzes Buch füllen könnte… Im Namen der Selbstbestimmung wird diese immer wieder gleichgesetzt mit Selbstregulierung- das halte ich persönlich für bedenklich. Es sind ganz klar zwei verschiedene Worte, die absolut Unterschiedliches meinen. Diese miteinander zu verwechseln kann meines Erachtens zu einem verantwortungslosen Umgang in verschiedenen Bereichen mit unseren Kindern führen.

Familienbett- nix für mich! (Aber ich liebe es…)

Keine Hand frei? Kein Bock zu lesen? Easy- Ich lese Dir gern vor! Eines vorweg- ich bin absolut pro Familienbett. Es soll hier aber grade auch gar nicht um all die Vorteile und wirklich mehr als nur guten Gründe für das gemeinsame Nächtigen gehen, dennoch möchte ich die Gelegenheit nutzen, auf eine meiner Lieblingsseiten zu verweisen: www.geborgen-wachsen.de von Susanne Mierau. Einfach oben in der Suche „Familienbett“ eingeben. Es lohnt sich übrigens sehr die Links in den Texten anzuklicken, man kann sich auf die Art zwar bestimmt locker ein Stündchen auf der Homepage herumtreiben, bekommt aber einen wirklich sehr umfassen Überblick zum Thema und kann sich zudem durch wunderschöne Bildergalerien mit selbstgebauten Familienschlafstätten klicken. Mir geht es heute allerdings um einen komplett anderen, besser gesagt „meinen“ persönlichen Aspekt dazu. Ich liebe die Nächte im Familienbett. Wirklich! Ich liebe es, dass meine Kinder (die zwei Kleinen) Nacht für Nacht an mich gekuschelt schlafen dürfen. Ich spüre und weiß, dass sie sich dadurch unglaublich sicher und geborgen fühlen. Zudem schlafen sie um ein Vielfaches besser, als sie es …

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Ich BIN nicht Unerzogen! (Nicht das, was zumeist darunter verstanden wird…)

Es war mir tatsächlich nicht bewußt, dass es nötig sein könnte das so klar zu kommunizieren. Aber aufgrund all der kritischen Reaktionen in den letzten Wochen von einigen Unerzogenen mit denen ich im Kontakt stehe, möchte ich es hiermit noch mal ganz deutlich machen. Meine Sichtweise zum Thema „Freies Familienleben“ ist zwar detailliert auf meiner Webseite dargelegt, auch in Bezug auf Punkte, die meinen Ansatz zu Unerzogen unterscheidet- doch wer liest das schon- offensichtlich Niemand… Unerzogen oder vielmehr die Antipädagogik an sich, steht für mich für eine der bisher wichtigsten Sichtweisen hinsichtlich der Eltern-Kind-Beziehung (menschliche Beziehungen allgemein!), mit denen ich mich auseinandergesetzt habe. Ich bin dankbar, weil ich dadurch so viele Dinge kennengelernt habe, die mich auf meinen, den für mich heute richtigen Weg geschubst haben. Unerzogen hat so viele großartige Menschen in mein Leben gespült, die

„Erziehung ist Gewalt“ klingt hart für Dich? Für mich auch- knallhart! (Aber wahr…)

Ihr Lieben, Seit einigen Tagen diskutiert Ihr auf meiner Seite über die Thematik,  ob es richtig oder vollkommen übertrieben sei, Erziehung als Gewalt zu benennen. All die gegensätzlichen, teilweise entrüsteten Meinungen dazu sind mir absolut nachvollziehbar- klingt ja auch erstmal ziemlich hart. Für mich ganz genauso, ist es das nämlich auch! Und zwar knallhart! Daher hier anbei mein nochmaliger Erklärungsversuch aus dem Kommentarstrang auf Facebook zu meinem letzten Artikel heraus kopiert. (Orthographie sollte da bitte freundlicherweise keine Beachtung finden, hatte ich das am Handy getippt…) Ich hoffe es hilft zu verstehen, was genau damit gemeint ist- falls nicht bitte gerne einfach fragen! Ich bemühe mich wirklich sehr, meine Gedanken nachvollziehbar zu machen- ist nicht immer einfach… Es geht dabei mitnichten darum Erziehende als Gewalttäter zu verurteilen und auch nicht darum „Nichterziehende“, (Unerzogene) als die allwissenden Supereltern hinzustellen. Besser/Schlechter könnt Ihr machen- nur bitte nicht hier! Hier geht es dabei wie immer nur darum, sich mit den Dingen auseinanderzusetzen, und zu schauen, ob ich mir etwas für mich mitnehmen kann und mag- nicht mehr aber auch nicht weniger. Bitte …

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Wer Können SOLL, muss auch wollen DÜRFEN!

(Video↑) Ich liebe Gisbert zu Knyphausen! Und mit diesem Lied spricht er mir so sehr aus der Seele, dass ich jedesmal denke, er hätte es mir aus meinem Herzen geklaut… Hört es Euch doch heute einfach mal herrlich furchtbar laut mit Euren Kindern an, und springt dabei gemeinsam wie blöd durch die Küche. Berichtet mir unbedingt von dem Spaß, den Ihr ganz sicher dabei haben werdet! Geniesst den Sonntag und habt es sonntäglich, was auch immer das für jeden Einzelnen

Ist das „Unerzogen“, was Du da machst? Und wie geht das genau?

Keine Hand frei? Kein Bock zu lesen? Easy- Ich lese Dir gern vor! Eine der Fragen, die mir im Moment immer wieder gestellt werden ist: „Sach ma, Olivia- ist das, was Du da erzählst das Gleiche wie „Unerzogen“? Und wenn ja, was genau ist das eigentlich und wie macht man das ganz konkret?“ Eines vorweg- ich selber mag das Wort „Unerzogen“ persönlich zwar gern, drückt es nämlich klar aus, worum es im Grunde geht. Den Verzicht auf Erziehung (aufgrund der Annahme, das diese grundsätzlich übergriffig und unfair ist). Dass der Begriff aber auch sehr polarisierend in seiner Wirkung auf so Viele ist, würde ich gar nicht erst versuchen zu bestreiten… Was es zudem leider nicht ausdrückt ist, was denn anstelle der Erziehung tritt? Ach, klar- BEziehung…! Klingt ironisch? Absichtlich, denn ich sage es zwar auch gern selber genau so, nur was bedeutet das überhaupt? Es ist ja faktisch nicht so, dass alle klassisch „erziehenden“ Eltern keine Beziehung zu ihren Kindern haben. Es wird ihnen zwar leider des öfteren genau so allzu schnell, in den üblichen „Unerzogen versus Erziehung“-Geplänkeln …